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Überblick

Risikomanagement im Überblick

Schützen Sie sich vor den Schwankungen an den internationalen Finanz- und Rohstoff­märkten. Gemeinsam mit Ihrem Berater in der Sparkasse analysieren Sie Art und Umfang der Risiken aus offenen Zins-, Währungs- und Rohstoff­positionen. Danach treffen Sie Maßnahmen für eine wert­orientierte Risiko­steuerung Ihrer Unternehmens­finanzen.

Maßgeblich für ein ganz­heitliches Risikomanagement sind Ihre persönliche Markt­einschätzung sowie die Prognosen der Derivate-Experten Ihrer Sparkasse. Dabei wird die Finanzierungs- und Risikostruktur Ihres Unter­nehmens berücksichtigt.

Informieren Sie sich über mögliche Sicherungs­instrumente. Wählen Sie hier einen Schnell­einstieg. Oder vereinbaren Sie gleich einen Termin mit Ihrem Berater.

Sicherer Rahmen bei Anlagen und Krediten

- Zinsobergrenze bei Krediten („Cap“)

- Zinsuntergrenze bei Anlagen („Floor“)

- langfristige Zins­erwartungen absichern („Swap”)

Gute Markt­chancen bei Im- und Exporten

- Für kurz­fristigen Bedarf: Devisen-Kassa­geschäfte

- Mit Umtausch­recht: Devisen-Options­geschäfte

- Mit Umtausch­pflicht: Devisen-Termin­geschäfte

Kalkulationsbasis für Ihren Einkauf

- Sicherung von Waren­strömen und -beständen

- Kompensation von Kurs­entwicklungen

 

Ihr nächster Schritt

Besprechen Sie mit Ihrem Berater, welche Maßnahmen sich für eine wert­orientierte Risiko­steuerung Ihrer Unternehmens­finanzen eignen. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin.

Zinsen

Aktives Zins­management

Wenn Sie variable Zinsen bevorzugen, um flexibel zu sein: Ergreifen Sie sich bietende Markt­chancen und minimieren Sie die Risiken Ihrer Finanzierungen – mit dem Zins­management Ihrer Sparkasse.

Ihre Vorteile:

  • Schnell auf die aktuelle Markt­lage reagieren
  • Ungünstige Zins­entwicklungen abfedern
  • Zins­erträge und -aufwendungen besser planen
  • Finanzierungs­kosten reduzieren
  • Liquidität verbessern

Ihr Berater freut sich auf Ihren Besuch. Informieren Sie sich vorab zu den gängigen Sicherungs­instrumenten:

Zinsobergrenze (Cap)

Finanzierungen mit variablem Zins sind oft eine gute Alternative zu lang­fristigen Festzins­bindungen. Denn sie punkten häufig mit hoher Flexibilität bei Lauf­zeiten und Rückzahlungs­modalitäten. Mit dem Kauf eines Caps sichern Sie sich auch bei variablen Zinsen gegen das Überschreiten einer fest­gelegten Höchst­grenze ab. So erhalten Sie eine solide Planungs­grundlage für Ihre Maximal­belastungen und profitieren dennoch von Niedrig­zins­phasen.

Zinsuntergrenze (Floor)

Der Floor garantiert eine Zinsuntergrenze. Der Kauf eines Floors ist für Sie interessant, wenn Sie größere Beträge zu variablen Zins­sätzen angelegt haben und sich eine Mindest­verzinsung sichern möchten.

Kombination von Cap und Floor (Collar)

Für Kredit­nehmer kann der Verkauf eines Floors sinnvoll sein – oft in direkter Kombination mit dem Kauf eines Caps. Die Verkaufsprämie, die mit dem Floor erzielt wird, kann somit in Teilen zur Refinanzierung des Caps eingesetzt werden. Der variable Zins­satz wird in diesem Fall durch eine Zinsober- und Zinsuntergrenze beschränkt. Diese Kombination aus Cap und Floor wird als Collar bezeichnet.

Zinserwartungen absichern (Swap)

Sie möchten für eine Investition oder die Ablösung bestehender Kredite Fremd­kapital zu variablen Zinsen am Geld­markt aufnehmen und sich gegen das Risiko steigender Zinsen absichern. Mit dem Abschluss eines Zins-Swaps vereinbaren Sie über die Lauf­zeit Ihres Kredites den Austausch eines variablen Referenz-Zins­satzes (zum Beispiel 3-Monats-EURIBOR) gegen einen vereinbarten Fest­zins­satz und sichern sich damit eine feste Kalkulationsbasis für Ihre Finanzierung.

Währungen

Aktives Währungs­management

Die Finanz­märkte sind immer in Bewegung. Und diese Dynamik kann Wechsel­kursrisiken mit sich bringen. Schützen Sie sich als international tätiger Unter­nehmer vor unliebsamen Kurs­schwankungen. Und ergreifen Sie sich bietende Markt­chancen.

Ihre Vorteile:

  • Risiken begrenzen durch ein aktives Währungs­management
  • Schnelle Reaktion auf veränderte Markt­situationen
  • Günstige Devisen­kurse sichern
  • Planungs­sicherheit bei ungünstigen Wechsel­kurs­entwicklungen

Ihr Berater freut sich auf Ihren Besuch. Informieren Sie sich vorab zu den gängigen Sicherungs­instrumenten.

Devisen-Kassageschäfte

Die Aufgabe des Devisen-Kassa­marktes ist es, die Umtausch­kurse der frei konvertierbaren Währungen fest­zulegen – rund um die Uhr. Zum Devisen-Kassa­geschäft gehören alle Transaktionen, bei denen Geschäfte in fremder Währung innerhalb von zwei Tagen zu erfüllen sind. Aktuelle Referenz­kurse finden Sie auf der Internet­seite der Europäischen Zentralbank.

Devisen-Optionsgeschäfte

Mit dem Kauf einer Devisen-Option erwerben Sie das Recht, einen bestimmten Betrag einer Handels­währung zu einem festen Termin zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Sie entscheiden, ob Sie die Option ausüben.

Devisen-Termingeschäfte

Mit Devisen-Termin­geschäften sichern Sie Risiken ab, die sich durch Wechsel­kurs­schwankungen ergeben. Wenn Sie zum Beispiel als Importeur in einigen Wochen oder Monaten Devisen benötigen, können Sie bereits heute vereinbaren, eine fest­gelegte Menge an Fremd­währung zu erwerben – zu einem bestimmten Zeit­punkt und festen Kurs. Als Exporteur vereinbaren Sie, zu welchem Kurs und Termin Sie Devisen verkaufen werden.

Rohstoffe

Aktives Rohstoff­management

Rohstoff­preise lassen sich immer schwerer kalkulieren. Treffen Sie geeignete Maßnahmen, etwa über Termin- oder Options­geschäfte.

Ihre Vorteile:

  • Sicherung von Waren­strömen und -beständen
  • Glättung und bessere Plan­barkeit des Unter­nehmens­ergebnisses
  • Einsatz von Termin­abschlägen zur möglichen Reduzierung der Rohstoff­kosten
  • Einfache Sicherungs­möglichkeiten durch Bar­ausgleich

Ihr Berater freut sich auf Ihren Besuch. Informieren Sie sich vorab zu den gängigen Sicherungs­instrumenten.

Preisobergrenze (Cap)

Schwankende Rohstoff­märkte bieten sowohl Chancen als auch Risiken. Mit dem Kauf eines Caps vereinbaren Sie eine Preisobergrenze für Ihre Rohstoff­aufwendungen – mit der Möglichkeit, von fallenden Preisen zu profitieren.

Preisuntergrenze (Floor)

Mit dem Kauf eines Floors sichern Sie Ihre Erträge aus Rohstoff­verkäufen zu einem Mindest­wert ab – mit der Chance an positiven Markt­entwicklungen zu partizipieren.

Kombination von Cap und Floor (Collar)

Um anfallende Prämien für eine Rohstoff­absicherung zu verringern oder ganz zu vermeiden, kann eine Verknüpfung von Preis­unter und -obergrenze sinnvoll sein.

Preisvereinbarung (Swap)

Planungs­sicherheit hinsichtlich des zukünftigen Aufwands aus Rohstoff­einkäufen bietet eine Swap-Vereinbarung. Dabei tauschen Sie einen variablen Durchschnitts­preis gegen einen Fest­preis für die vereinbarte Sicherungs­periode.

Ihr nächster Schritt

Besprechen Sie mit Ihrem Berater, welche Maß­nahmen sich für eine wert­orientierte Risiko­steuerung Ihrer Unternehmens­finanzen eignen. Vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin.

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